| Afghanische Christen bitten um Beistand |
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| Verfolgte Christen | |||
| Geschrieben von: Admin | |||
| Samstag, 24. Juli 2010 um 15:45 | |||
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Der Druck auf die afghanische Christen ist ins unermessliche gestiegen. Nachdem vor zwei Monaten ein heimlich gefilmtes Video einer christlichen Taufe vom privaten «Noorin-TV» in Kabul landesweit ausgestrahlt wurde, fordern Landesleute, dass sämtliche Konvertiten öffentlich hingerichtet werden.
Afghanistan sieht sich als hundertprozentig islamisch. Nach der Ausstrahlung der Fernsehsendung folgten Demonstrationen im ganzen Land. Die Regierung wurde bedrängt, rigoros gegen Konvertiten vorzugehen, die Scharia durchzusetzen und «Abgefallene» öffentlich hinzurichten. Der Sprecher des Präsidenten teilte Reportern mit, dass das Innenministerium und der Geheimdienst beauftragt wurden, sofortige Massnahmen zu ergreifen um das Problem der Konvertiten zu beseitigen. Seither wird von vielen Verhaftungen berichtet, Durchsuchungen von Wohnungen und Geschäften und Folterungen, um weitere Namen von Christen, die sich heimlich versammeln, zu erpressen. Eine christliche Gemeinde afghanischer Flüchtlinge in Neu-Delhi wendet sich mit einem offenen Brief an die Weltöffentlichkeit.
--- Das afghanische Parlament, der Senat, das Religionskonzil und islamische Parteien geben Statements ab, dass alle afghanischen Christen gesucht, eingesperrt, vor Gericht gebracht und exekutiert werde sollen. Der Vorsitzende des afghanischen Senats rief das afghanische Volk auf, praktische Massnahmen zu treffen um alle Christen zu töten. Präsident Karzai zeigte persönliches Interesse an der Sache, der Geheimdienst erstellte inzwischen eine Liste afghanischer Christen, auch 13 christliche Organisationen beziehungsweise NGOs wurden registriert, zwei kirchliche Organisationen wurden geschlossen. Während wir in Kontakt mit unseren Brüdern und Schwestern stehen, werden viele Gläubige eingesperrt, ihre Häuser werden von der Polizei durchsucht, auch unsere Familien und Eltern stehen unter Verhör und werden verhaftet, obwohl sie Moslems sind. Deswegen bitten wir, die afghanische Gemeinde im Exil, gemeinsam mit unseren Brüdern und Schwestern in Afghanistan:
Wenn wir wirklich glauben, dass der Herr Jesus Christus Gott ist, und er befiehlt uns, unseren Nächsten zu lieben, und wenn unsere Brüder und Schwestern leiden und wir dazu schweigen, dann stellt sich die Frage ob wir wirklich Gottes Gebot befolgen. Deswegen, liebe Brüder und Schwestern des weltweiten Leibes Christi, fordern wir, die afghanische Gemeinde in Neu Delhi im Namen aller afghanischen Christen, euch auf uns im Gebet und mit praktischen Massnahmen zu unterstützen. Möge Gott euch segnen!
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