Pakistanische Flutopfer ziehen in Häuser ein PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Admin   
Donnerstag, 17. März 2011 um 17:08

Braunschweig (idea) – Über den Berichten aus Japan ist eine andere Naturkatastrophe aus dem Blick der Öffentlichkeit geraten: die verheerenden Überschwemmungen im vergangenen Sommer in Pakistan.

Dabei starben mehr als 2.000 Menschen; Millionen wurden obdachlos. Besonders betroffen war die Nordwestprovinz. Dort engagiert sich zusammen mit anderen Organisationen das internationale christliche Hilfswerk Shelter Now (Braunschweig). Nach der ersten Nothilfe geht jetzt der Wiederaufbau zerstörter Dörfer voran. Spendengelder werden hauptsächlich für die Errichtung von Häusern eingesetzt. Für rund 1.000 Euro kaufen die Shelter-Mitarbeiter gebrannte Tonziegel, Holzbalken und Stahlträger, um sie den Dorfbewohnern zur Errichtung von Ein-Raum-Gebäuden zur Verfügung zu stellen. Die Flachbauten sollen künftigen Naturereignissen besser standhalten als die früheren Lehmhäuser. Inzwischen sind 60 Häuser fertig. Sie werden am 18. März mit einem Gemeindefest im Dorf Mumtazabad eingeweiht. Weitere 25 Gebäude sind geplant. Das Projekt umfasst auch den Wiederaufbau der Infrastruktur, etwa Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen. Shelter Now ist seit 1983 in Pakistan tätig. Etwa 95 Prozent der 174 Millionen Einwohner sind Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen.

 

Quelle: idea.de