| Libyen: «Flüchtlinge werden wie Vieh behandelt!» |
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| Aktuelles | |||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Admin | |||||||||||||||||||
| Mittwoch, 21. Juli 2010 um 16:50 | |||||||||||||||||||
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Flüchtlinge werden wie Vieh behandelt - mit diesen dramatischen Worten beschreibt die «Hilfe für Mensch und Kirche» (HMK) die Lage in Libyen. Und «Amnesty International» (AI) kritisiert, der Westen ignoriere libysche Menschenrechtsverletzungen.
Als «nach wie vor trostlos» beschreibt Amnesty International die Lage in Libyen. Es gibt nicht viele Menschen, die in Libyens Diktator Muammar Gaddafi einen Verfechter von Toleranz, Nächstenliebe und Menschenrechten sehen. Zwar gehört er zu den treibenden Kräften verschiedener arabischer Einheitsbemühungen, und die Afrikanische Union (AU) wurde nicht zuletzt dank seinem Bestreben gegründet. Doch da ist jene andere Seite des Revolutionsführers, wie er sich bezeichnet: Er wird verdächtigt, bewaffnete Gruppen zu armieren und den internationalen Terrorismus zu fördern. Nicht zuletzt wird im angelastet, ins Lockerbie-Attentat verwickelt zu sein. Episoden wie die Inhaftierung und verhängte Todesstrafe gegen fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt oder die Geiselnahme zweier Schweizer zeichnen das eigentlich dominierende Bild des Mannes, der unlängst von den Vereinten Nationen forderte, die Eidgenossenschaft aufzulösen und an Deutschland, Frankreich und Italien zu verteilen. Gegenwärtig verschärft sich die Situation. Flüchtlinge suchen Hilfe bei Kirchen
Wie Vieh transportiert Das afrikanische Flüchtlingsgesetz, das auch Libyen unterzeichnet habe, verpflichte die Staaten, Flüchtlinge unterzubringen und sie gut zu behandeln. Libyen ist eine Drehscheibe in Nordafrika für Flüchtlinge aus dem Teil Afrikas, der südlich der Sahara liegt, wie auch von jenen aus dem Mittleren Osten. «Wir rufen nun die internationale Gemeinschaft dringend auf, Druck auszuüben und sich für diese Flüchtlinge auf angemessene Weise einzusetzen und Libyen an seine Verpflichtungen unter dem afrikanischen Flüchtlingsgesetz zu erinnern», schreibt die HMK und bittet gleichzeitig um Gebet für die schwarz-afrikanischen Kirchen in Tripolis, auf die sich nun der Flüchtlingsstrom bewegt.
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