Christliche Kinder in Pakistan gepeinigt PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Admin   
Freitag, 02. Juli 2010 um 16:27
Ein 11-jähriger Knabe, vom Gläubiger seines Vaters entführt, muss angekettet bis zur Erschöpfung für ihn arbeiten. Fünf Muslime entführen ein 14-jähriges Mädchen, vergewaltigen es und drohen, sie zu töten, wenn ihr Vater nicht in die Ehe mit einem der Täter einwilligt. - Zwei neue Schlaglichter auf die unsägliche Bedrängnis von Christen in Pakistan.

Das Mädchen nahm am 29. Mai mit einer Freundin in der Stadt Rawalpindi eine Velorikscha. Fünf Männer entführten die 14-Jährige, machten sie mit einer Droge gefügig und vergewaltigten sie. Lazarus Masih, ihr Vater, sagte, die Täter hätten ihre Ermordung angedroht, wenn er sie nicht einem von ihnen zur Frau gebe. Einer erwähnte, an einer islamischen Konferenz, die sie besuchten, habe ein Redner gesagt, wer eine Nicht-Muslima heirate oder ein nicht-muslimisches Mädchen entjungfere, werde im Paradies 70 Jungfrauen bekommen.

Die Täter brachten ihr Opfer in ein Haus unweit der Stadt Islamabad. Die Eltern begannen das Mädchen zu suchen. Lazarus erstattete Anzeige bei der Polizei. Christliche Bürgerrechtler bewogen den Polizeichef, aktiv zu werden. Am 6. Juni wurde das schwer traumatisierte Mädchen befreit.

Peiniger einer Familie gibt versklavten Sohn nicht frei
Ein Landbesitzer hat einen 11-jährigen Knaben entführt und versklavt, um Schulden, die eine arme christliche Familie bei ihm hat, abzuarbeiten. Danish Masih muss sich nach einem Bericht von Compass Direct ohne Pause über 15 Stunden täglich in der Hitze abmühen. Er kriegt so wenig zu essen, dass er nach eineinhalb Jahren Sklaverei erschöpft und krank ist. Der Landbesitzer Ashraf Cheema im Dorf Dhonikay bei Wasirabad, einer Stadt im Punjab an der Grenze zu Indien, fordert ihn immer wieder auf, zum Islam überzutreten. Gemäss Katherine Bibi, der Mutter von Danish, sagte Cheema, dann werde er ihm die Ketten abnehmen, die Arbeit erleichtern und ihn besser ernähren. In dem Falle könnten eventuell auch die Schulden seines Vaters und älteren Bruders erlassen werden.

Die beiden haben die Schulden von etwa 2000 Franken nicht begleichen können, obwohl sie für Cheema arbeiteten. Er zahlte die Löhne (zusammen weniger als 70 Franken monatlich) nicht aus. Er riss sich auch ein Grundstück unter den Nagel und stahl laut Katherine ihre Mitgift (Wert über 2000 Franken): «Als reicher, mächtiger und einflussreicher muslimischer Grundbesitzer tat Cheema dies alles und hielt grausam an seiner Schuldforderung fest.» Um ihrem Peiniger zu entkommen, floh die Familie aus dem Dorf nach Islamabad.

Vor 18 Monaten liess aber Cheema den jüngsten Sohn entführen und brachte ihn auf seinen Hof in Dhonikay. Katherine Bibi hat es gewagt, Cheema einzuklagen; ihr Mann und der ältere Sohn scheuten aus Angst vor Repressalien davor zurück. Im Auftrag des Richters fuhr ein Beamter am 10. Juni zum Hof, um den Knaben freizubekommen. Doch jemand hatte Cheema zuvor informiert und er versteckte Danish. Seither habe der Mann sie bedroht und angekündigt, er werde weder den Knaben freigeben noch die Schuld erlassen, sagte Katherine. Christliche Bürgerrechtler versuchen nun über einen höheren Polizeibeamten von Wasirabad, die Freilassung von Danish zu erwirken.

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Quelle: livenet.ch

Datum: 24.06.2010