| Jemen: Neues von den Entführten |
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| Aktuelles | |||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Admin | |||||||||||||||||||
| Montag, 10. Mai 2010 um 16:37 | |||||||||||||||||||
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Neun Ausländer waren am 12. Juni 2009 in Saada, im Nordwesten des Jemen, entführt worden waren. Drei von ihnen wurden kurze Zeit später ermordet. Von den sechs Vermissten - einer deutschen Familie und einem Briten - gibt es nun ein Lebenszeichen.
Der Stellvertretende Premierminister des Jemen sagte vor wenigen Tagen vor Journalisten, dass die Sechs am Leben und bei guter Gesundheit seien. Die Regierung arbeite intensiv daran, sie freizubekommen. Zudem sei ein deutscher Unterhändler kürzlich in den Jemen zurückgekehrt, um weiter in diesem Fall tätig zu sein, berichtet ein Mitarbeiter eines Hilfswerks gegenüber Livenet. Der Informant möchte ungenannt bleiben. Im Februar war ein Friedensabkommen zwischen der Regierung und der Houthi-Miliz unterzeichnet worden. Das Abkommen ist zwar fragil, wird aber im grossen und ganzen eingehalten. Der Zugang zur Provinz Saaba wie auch die Zusammenarbeit innerhalb der Provinz werden seitdem erleichtert. «Ausländer rein!»
Nach dem Bürgerkrieg brauche das Land nun Ruhe für den Wiederaufbau. Wichtig sei auch, für den Jemen zu beten: für Stabilität, für die Freiheit der Entführten und um Kraft für die Angehörigen.
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