| Freiwillige aus aller Welt helfen israelischer Armee |
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| Aktuelles | |||
| Geschrieben von: Admin | |||
| Dienstag, 01. Dezember 2009 um 17:05 | |||
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Berneck/Jerusalem (idea) – Rund 3.000 Freunde Israels aus aller Welt leisten jährlich einen unbezahlten und unbewaffneten Dienst in der israelischen Armee. Etwa ein Viertel der Freiwilligen sind Christen.
Das berichtet das christliche Magazin „factum“ (Berneck/Schweiz). Mit den dreiwöchigen Einsätzen wollen die Helfer ihre Verbundenheit mit dem Staat Israel ausdrücken und zur deutsch-israelischen Verständigung beitragen. Sie betätigen sich bei Reparaturarbeiten, im Sanitätswesen, der Materialverwaltung oder in der Küche. Die Ehrenamtlichen arbeiten an fünf Tagen in der Woche jeweils sechs Stunden. Kost und Logis sind frei. An den Wochenenden nehmen sie an Rundfahrten teil, um Land und Leute kennenzulernen. Die Kosten für An- und Heimreise trägt jeder selbst. Um an dem Programm Sar-El (Dienst für Israel) teilnehmen zu können, benötigen Bewerber unter anderem ein Referenzschreiben ihres Pastors oder Rabbis. Ein Stück Versöhnungsarbeit Einer, der den unbezahlten Dienst bereits zweimal absolviert hat, ist der 62-jährige Wolfgang Dietrich (Meerbusch bei Düsseldorf). Der pensionierte Leiter eines Altenheims engagiert sich im Verein „Brücke Düsseldorf-Haifa“. Der evangelische Christ betrachtet die Einsätze auch als ein Stück Versöhnungsarbeit. Er wolle ein anderes Bild von Deutschland vermitteln als jenes, für das die Vergangenheit stehe. In diesem Jahr arbeitete Dietrich in einer Kaserne bei Tel Aviv und half bei der Instandsetzung von Funkeinrichtungen. In seiner Gruppe seien ferner Ehrenamtliche aus den USA, Kanada und den Niederlanden gewesen, berichtete er gegenüber idea. Deutschen sei er bisher nicht begegnet. Nach seinen Erfahrungen stößt der Dienst der ausländischen Freiwilligen auf Anerkennung in der israelischen Bevölkerung. Gespräche über den Glauben Dietrich zufolge ist es bei den Einsätzen zwar nicht erlaubt zu evangelisieren, doch komme es immer wieder zu Gesprächen über den christlichen Glauben – auch mit Offizieren. Besonders gefreut hat den Ruheständler bei seinem letzten Einsatz, dass er die israelische Flagge mit dem Davidstern hissen durfte: „Dieses Gefühl war unbeschreiblich.“ (Infos unter www. sar-el.org) Quelle: idea.de
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