| Südkoreanische Christen fordern Hilfe für Notleidende in Nordkorea |
|
|
|
| Gebet | |
| Geschrieben von: Admin | |
| Freitag, 02. Juli 2010 um 16:23 | |
|
Führende Vertreter christlicher Kirchen und Buddhisten in Südkorea haben die Regierung des Landes aufgefordert, die Blockade von Hilfslieferungen nach Nordkorea aufzuheben. Angesichts einer «dramatischen Lebensmittelknappheit» seien humanitären Hilfsprogramme dringend erforderlich, heisst es in einem Appell. Die Initiatoren warnen im Falle ausbleibender Unterstützung vor einer «ähnlichen humanitären Katastrophe» wie in den 90er-Jahren. Damals waren in Nordkorea mehrere Hunderttausend Menschen verhungert. Die Hilfslieferungen trügen zur Aussöhnung des geteilten Landes bei, heisst es in dem Appell weiter. Die in einem Solidaritätskomitee zusammengeschlossenen rund 500 Christen und Buddhisten fordern einen Dialog zwischen den beiden Ländern sowie ein Gipfeltreffen der Staatsspitzen. In den letzten Monaten haben die Spannungen zwischen den beiden Staaten stark zugenommen. Nordkorea versenkte Ende März ein Schiff der südkoreanischen Marine. Daraufhin stellte die Regierung in Seoul alle Hilfslieferungen in den Norden ein. Erste Einschränkungen bei der Unterstützung für die Notleidenden in der kommunistische Diktatur hatte es beim Amtsantritt des südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak im Jahr 2008 gegeben.
|


