| Hoffnung und Demut tragen Mission |
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| Verfolgte Christen | |||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Admin | |||||||||||||||||||
| Donnerstag, 10. Juni 2010 um 16:06 | |||||||||||||||||||
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Die Liebe von Jesus Christus ist allen Menschen zu verkündigen, und dies setzt Anbetung und die Besinnung auf das Wort der Bibel voraus. Die Verkündigung, so die US-Theologin Dana L. Robert in Edinburgh, geschieht durch Gastfreundschaft und Evangelisation, aber im 21. Jahrhundert am wirksamsten werde eine von Hoffnung und Demut erfüllte Grundhaltung sein.
300 Delegierte aus über 60 Ländern und 50 verschiedenen Kirchen nahmen letzte Woche in der schottischen Universitätsstadt an einer Missionskonferenz teil, exakt 100 Jahre nach einer ähnlichen Veranstaltung von epochaler Wirkung. Laut Robert ist das Christentum heute eine vibrierende Basisbewegung, von Nichttheologen getragen, in Afrika zu 80 Prozent von Frauen. Kirchen und Bewegungen müssen darauf achten, dass sie soweit möglich zusammenarbeiten. Geoff Tunnicliffe von der Weltweiten Evangelischen Allianz unterstrich mit dem Verweis auf Jesu Gebet in Johannes 17, dass «die Anerkennung von Jesus durch die Welt in direktem Zusammenhang mit unserer Einheit steht». Aber, so Tunnicliffe, «Verschiedenheit kann eine Stärke sein, wenn die Welt uns sogar in unserer Verschiedenheit miteinander sieht». Sein Reich, sein Geist «Niemand braucht triumphalistische Bewegungen und Kirchen», sagte Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des Genfer Weltkirchenrates, zur Eröffnung der Konferenz zur Hundertjahrfeier der ersten Weltmissionskonferenz 1910. «Die Welt braucht treue Nachfolger Christi, die jederzeit das Kreuz in Liebe und Solidarität mit der Welt tragen, für die Christus gestorben ist.» Tveits Ansprache war ein Plädoyer für eine demütige und ökumenische «Missionsbewegung des Kreuzes» von Christus. «Er hat uns aufgerufen, gute Nachbarn aller Menschen zu sein, wo immer sie sind, welchen Glauben auch immer sie haben mögen.» Mehrjähriger ökumenischer Studienprozess
Was in den letzten 100 Jahren geschah 1963, in einer Zeit neuer unabhängiger Nationen im Süden, sprach die Weltmissionskonferenz in Mexiko-City von einer multikulturellen, in und aus vielen Richtungen kommenden und gehenden «Zeugenschaft in sechs Kontinenten». Dies bekräftigte die evangelikale Weltkonferenz in Manila 1989 mit dem Motto «Das ganze Evangelium der ganzen Welt durch die ganze Gemeinde». Nach 1989 und mit den Informationstechnologien ergaben sich völlig neue Möglichkeiten.
In den deutschen Kirchen nimmt Claudia Währisch-Oblau «eine sehr starke Abwehr» wahr, da man Defizite nicht erkennen wolle. Sie empfiehlt den Dialog und «Offenheit für die Frage: Was will uns der Heilige Geist damit sagen?» Jedenfalls, betont die Theologin, ist es «in unserer Gesellschaft, die sich immer mehr fragmentiert, wichtig, dass Christen Beispiele geben für Gemeinschaft über Grenzen hinweg. Eben auch über Grenzen von Nationalität und Herkunft hinweg». Bisher gelinge es nicht, Migranten in die Kirchen zu integrieren. «Unsere deutschen Strukturen sind zu starr und parochial. Wir geben Räume in den Innenstädten auf. Es gelingt aber nur in ganz wenigen Fällen, diese zu übergeben statt aufzugeben, weil Migranten, die diese Räume suchen, nicht zahlen können.» Webseite: www.edinburgh2010.org
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