| Ein Dorf in Laos will die Christen weg haben |
|
|
|
| Verfolgte Christen | |||
| Geschrieben von: Admin | |||
| Montag, 31. Mai 2010 um 16:28 | |||
|
Im Januar aus ihrem Dorf vertrieben, sind 48 Christen im Süden von Laos der Witterung ausgesetzt. Weil sie weder ausreichende Nahrung noch sauberes Wasser haben, leiden sie unter Durchfall, Haut- und Augeninfektionen, Schwäche und Austrocknung. Im April starb ein Mann namens Ampheng.
Laut dem Bericht von Compass Direct zwangen Beamte die evangelischen Christen am 18. Januar, ihr Dorf Katin zu verlassen. Sechs Kilometer entfernt, am Rand des Urwalds, bauten sie Notverschläge. Seither versuchen sie mit Nahrung aus dem Wald zu überleben. Das Wasser aus einer selbstgegrabenen Quelle ist nicht zum Trinken geeignet. Wie weiter? Der Dorfchef von Katin drohte anderen Einwohnern, ihr Besitz werde ebenfalls beschlagnahmt, sollten sie mit den Vertriebenen in Kontakt treten. Bei wiederholtem Ungehorsam müsse jede Familie mit dem Abbruch ihres Hauses rechnen. Nur Geister dürften angebetet werden, hiess es. Machtlose Provinzbeamte Konflikt im Juli 2009 13 Familienoberhäupter unterschrieben, dass sie den christlichen Glauben aufgäben, um ihre Kinder zu schützen. Doch nach wenigen Monaten nahmen sie wieder an Gottesdiensten teil. Die Provinzoberen hielten im September eine Versammlung ab und forderten die Dorfleitung von Katin auf, die Religionsfreiheit zu respektieren - ohne Erfolg.
|


